Das Schwert unseres Vaters fällt auf die Philister
Die Flut unseres Vaters steigt von Norden herauf über das Philisterland, so plötzlich, dass die Väter sich nicht nach ihren Kindern umwenden. Gaza und Aschkelon klagen. Es endet damit, dass das Schwert gefragt wird, wie lange, bis es ruht, und die Antwort lautet: nicht, solange es noch einen Befehl hat.
47 1Das Wort unseres Vaters an den Propheten Jeremia über die Philister, ehe der Pharao Gaza schlug.
2So spricht unser Vater: „Siehe, Wasser steigen herauf von Norden und werden zu einem überflutenden Strom. Sie werden das Land überfluten und alles, was darin ist, die Stadt und ihre Bewohner. Die Menschen werden schreien, und alle, die im Lande wohnen, werden heulen. 3Beim Getöse der stampfenden Hufe seiner Hengste, beim Rasseln seiner Wagen und beim Dröhnen seiner Räder werden die Väter sich nicht nach ihren Kindern umwenden, ihre Hände hängen kraftlos herab, 4wegen des Tages, der kommt, um alle Philister zu vernichten, um von Tyrus und Sidon jeden Übriggebliebenen auszurotten, der helfen könnte. Denn unser Vater vernichtet die Philister, den Rest von der Küste von Kaftor. 5Gaza wird sich das Haupt kahl scheren in der Trauer; Aschkelon wird zum Schweigen gebracht. Du Rest ihres Tales, wie lange willst du dir noch Wunden ritzen? 6Ach, Schwert unseres Vaters! Wie lange, bis du ruhst? Fahre zurück in deine Scheide; halte ein und komme zur Ruhe. 7Doch wie könnte es ruhen, wenn unser Vater ihm einen Befehl gegeben hat? Gegen Aschkelon und gegen das Gestade des Meeres — dorthin hat er es gewiesen.“