Komm heim zu deinem Vater
Das letzte Kapitel ist die Einladung. Kommt zurück mit bereiten Worten, gesteht ein, dass Assyrien und Pferde nicht retten können, hört auf, Handgemachtes Götter zu nennen. Unser Vater verspricht, sie aus freiem Herzen zu lieben, wie Tau auf ihnen zu sein, und sagt unverblümt, dass ihre Frucht von ihm kommt.
14 1Kehre um, Israel, zu deinem Vater; denn du bist gestrauchelt um deiner Sünden willen.
2Kehrt um zu unserem Vater mit bereiten Worten; sagt zu ihm: „Nimm alle unsere Schuld hinweg und nimm uns gnädig an, dass wir die Frucht unserer Lippen darbringen. 3Assyrien wird uns nicht retten; wir wollen nicht auf Rossen reiten. Wir werden nie wieder „unsere Götter“ sagen zu dem Werk unserer eigenen Hände; denn bei dir findet der Vaterlose das Erbarmen eines Vaters.“
4„Ich will ihre Abtrünnigkeit heilen; ich will sie aus freien Stücken lieben, denn mein Zorn hat sich von ihnen abgewandt. a a v4 Hosea schließt dort, wohin der Vater seine Kinder immer bringen wollte: geheilt und aus freien Stücken geliebt — nicht weil sie es verdient hätten, sondern weil sein Herz sich der Heimat zuwandte. 5Ich will für Israel wie der Tau sein; es wird blühen wie die Lilie und Wurzeln schlagen wie die Zedern des Libanon. 6Seine Zweige werden sich ausbreiten; seine Pracht wird wie der Ölbaum sein, sein Duft wie die Zedern des Libanon. 7Sie werden zurückkehren und in meinem Schatten wohnen; sie werden gedeihen wie das Korn und blühen wie der Weinstock, und ihr Ruhm wird sein wie der Wein des Libanon. 8Ephraim, was habe ich noch mit den Götzen zu schaffen? Ich bin es, der erhört und über dich wacht. Ich bin wie eine grünende Zypresse; deine Frucht kommt von mir.“
9Wer weise ist, der verstehe dies; wer verständig ist, der erkenne es. Denn die Wege unseres Vaters sind recht, und die Gerechten wandeln auf ihnen, aber die Abtrünnigen straucheln auf ihnen.