Die Prüfung der Geister
Prüft die Geister; die bekennen, dass Jesus im Fleisch gekommen ist, sind von unserem Vater. Die Liebe kommt von ihm, denn unser Vater ist Liebe, erwiesen darin, dass er seinen Sohn sandte. Vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, und wer einen Bruder hasst, den er gesehen hat, kann nicht behaupten, den Vater zu lieben.
4 1Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von unserem Vater sind; denn viele falsche Propheten sind ausgegangen in die Welt. 2Daran erkennt ihr den Geist unseres Vaters: Jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, der ist von unserem Vater, 3und jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, der ist nicht von unserem Vater. Das ist der Geist des Antichrists, von dem ihr gehört habt, dass er kommen werde, und er ist jetzt schon in der Welt. 4Ihr seid von unserem Vater, meine Kinder, und habt sie überwunden; denn der in euch ist, ist größer als der, der in der Welt ist. 5Sie sind von der Welt; darum reden sie aus der Welt, und die Welt hört auf sie. 6Wir sind von unserem Vater. Wer ihn erkennt, der hört auf uns; wer nicht von ihm ist, der hört nicht auf uns. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums.
Unser Vater ist die Liebe
7Ihr Lieben, lasst uns einander lieben; denn die Liebe ist von unserem Vater, und wer liebt, der ist aus ihm geboren und kennt ihn. 8Wer nicht liebt, der kennt unseren Vater nicht; denn unser Vater ist die Liebe. a a v8 Aus „Gott ist die Liebe“ wird „unser Vater ist die Liebe“ — die Liebe ist nicht eine Eigenschaft, die er trägt, sondern sein Wesen selbst als Vater. 9Darin ist die Liebe unseres Vaters unter uns offenbart worden: Unser Vater hat seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt, damit wir durch ihn leben. 10Darin besteht die Liebe: nicht dass wir unseren Vater geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen Sohn gesandt hat als Sühnopfer für unsere Sünden. b b v10 Ein Sühnopfer ist eine Gabe, die den vollen Preis für die Sünde bezahlt und so die Beziehung wiederherstellt, die unsere Sünde zerbrochen hatte. 11Ihr Lieben, hat unser Vater uns so geliebt, so sollen auch wir einander lieben. 12Niemand hat unseren Vater jemals gesehen; wenn wir einander lieben, so bleibt unser Vater in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen geworden. 13Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns: dass er uns von seinem Geist gegeben hat. 14Und wir haben gesehen und bezeugen, dass unser Vater den Sohn gesandt hat als Retter der Welt. 15Wer bekennt, dass Jesus der Sohn unseres Vaters ist, in dem bleibt unser Vater und er in unserem Vater. 16Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die unser Vater zu uns hat. Unser Vater ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in ihm und er in ihm. 17Darin ist die Liebe bei uns vollkommen geworden, dass wir Zuversicht haben am Tag des Gerichts; denn wie er ist, so sind auch wir in dieser Welt. 18In der Liebe ist keine Furcht; die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht rechnet mit Strafe, und wer sich fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe. 19Wir lieben, weil unser Vater uns zuerst geliebt hat. 20Wenn jemand spricht: „Ich liebe unseren Vater“ und hasst doch seinen Bruder, der ist ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, der kann unseren Vater nicht lieben, den er nicht sieht. 21Und dieses Gebot haben wir von ihm: Wer unseren Vater liebt, der soll auch seinen Bruder lieben.