Die Herrlichkeit unseres Vaters kehrt in den Tempel zurück
Die Herrlichkeit, deren Weggehen Hesekiel mit ansah, kommt von Osten zurück und erfüllt den Tempel. Unser Vater nennt ihn den Ort seines Thrones, trägt Hesekiel auf, den Entwurf zu beschreiben, damit das Volk sich schämt, und gibt dann die Maße des Altars und eine siebentägige Einweihung.
43 1Dann führte er mich zum Tor, dem Tor, das nach Osten weist. 2Die Herrlichkeit des Vaters Israels kam von Osten her. Seine Stimme war wie das Rauschen vieler Wasser, und die Erde leuchtete auf von seiner Herrlichkeit. 3Die Erscheinung, die ich sah, war wie jene, als er kam, um die Stadt zu zerstören, und wie die Erscheinung am Fluss Kebar; und ich fiel nieder auf mein Angesicht. 4Und die Herrlichkeit unseres Vaters kam durch das Osttor in den Tempel. 5Da hob mich der Geist unseres Vaters empor und brachte mich in den inneren Vorhof, und die Herrlichkeit unseres Vaters erfüllte den Tempel.
6Ich hörte, wie jemand aus dem Tempel zu mir redete, und ein Mann stand neben mir.
7Er sprach zu mir: „Menschenkind, dies ist die Stätte meines Thrones und die Stätte für meine Fußsohlen, wo ich für immer mitten unter den Israeliten wohnen will. Das Haus Israel wird meinen heiligen Namen nicht mehr unrein machen — sie und ihre Könige — durch ihre Untreue und durch die Leichname ihrer Könige auf ihren Opferhöhen. a a v7 „Die Leichname ihrer Könige auf ihren Opferhöhen“ bezieht sich wahrscheinlich auf königliche Grabmäler, die innerhalb oder unmittelbar neben dem Tempelbezirk errichtet waren. 8Sie setzten ihre Schwelle neben meine Schwelle und ihre Türpfosten neben meine Türpfosten, sodass nur eine Wand zwischen mir und ihnen war. So machten sie meinen heiligen Namen unrein durch ihre Gräuel, darum vertilgte ich sie in meinem Zorn. 9Nun werden sie ihre Untreue und die Leichname ihrer Könige fern von mir halten, und ich will für immer mitten unter ihnen wohnen.
10Du Menschenkind, beschreibe dem Haus Israel den Tempel, damit sie sich ihrer Sünden schämen; und sie sollen seinen Bauplan ausmessen. 11Und wenn sie sich alles dessen schämen, was sie getan haben, so zeige ihnen die Gestalt des Tempels und seine Einrichtung, seine Ausgänge und Eingänge und seine ganze Gestalt und alle seine Ordnungen, alle seine Formen und alle seine Gesetze. Schreibe es vor ihren Augen auf, damit sie seine ganze Gestalt und alle seine Ordnungen bewahren und danach handeln.
12Dies ist das Gesetz des Tempels: Das ganze Gebiet auf dem Gipfel des Berges ringsum ist hochheilig. Dies ist das Gesetz des Tempels.
Der Opferaltar
13„Dies sind die Maße des Altars: sein Sockel etwa einundzwanzig Zoll tief und einundzwanzig Zoll breit, mit einer Leiste von etwa neun Zoll ringsum an seinem Rand. Und dies ist die Höhe des Altars: 14Vom Sockel auf dem Boden bis zum unteren Absatz: etwa dreieinhalb Fuß, die Breite etwa einundzwanzig Zoll. Vom kleineren Absatz bis zum größeren Absatz: etwa sieben Fuß, die Breite etwa einundzwanzig Zoll. 15Und der Altarherd war sieben Fuß hoch, und von dem Altarherd ragten vier Hörner nach oben. 16Der Altarherd war einundzwanzig Fuß lang und einundzwanzig Fuß breit, quadratisch an seinen vier Seiten. 17Der Absatz war vierundzwanzigeinhalb Fuß lang und breit an seinen vier Seiten, mit einer Einfassung ringsum von etwa zehneinhalb Zoll und einem Sockel von etwa einundzwanzig Zoll ringsum; und seine Stufen wiesen nach Osten.“
18Er sprach zu mir: „Menschenkind, so spricht Gott, der Vater: Dies sind die Ordnungen für den Altar an dem Tag, da er gebaut wird — damit man Brandopfer auf ihm darbringt und Blut an ihn sprengt. 19Den levitischen Priestern aus dem Geschlecht Zadoks, die vor mich treten, um mir zu dienen, spricht Gott, der Vater, sollst du einen jungen Stier zum Sündopfer geben. 20Und du sollst von seinem Blut nehmen und es an die vier Hörner des Altars tun, an die vier Ecken des Absatzes und an die Einfassung ringsum; so reinigst du ihn und schaffst Sühne für ihn. 21Dann sollst du den Stier des Sündopfers nehmen und ihn an dem bestimmten Ort des Tempels verbrennen, außerhalb des Heiligtums.
22Am zweiten Tag sollst du einen Ziegenbock ohne Fehler zum Sündopfer darbringen; und man soll den Altar entsündigen, wie man ihn mit dem Stier entsündigt hat. 23Wenn du das Reinigen vollendet hast, sollst du einen jungen Stier ohne Fehler und einen Widder aus der Herde ohne Fehler darbringen. 24Und du sollst sie vor unseren Vater bringen; und die Priester sollen Salz auf sie streuen und sie unserem Vater als Brandopfer darbringen.
25Sieben Tage lang sollst du täglich einen Ziegenbock zum Sündopfer bereitstellen; und einen jungen Stier und einen Widder aus der Herde, beide ohne Fehler. 26Sieben Tage lang soll man für den Altar Sühne schaffen und ihn reinigen und ihn so einweihen. 27Wenn diese Tage vollendet sind, sollen die Priester vom achten Tag an eure Brandopfer und eure Heilsopfer auf dem Altar darbringen; und ich will euch gnädig annehmen, spricht Gott, der Vater.“