Jetzt ist der Tag des Heils
Paulus legt seine Empfehlungen vor, und es sind Schläge, Gefängnisse, schlaflose Nächte und Verleumdung. Dann lässt er die Beweisführung fallen und bittet nur noch: Sein Herz ist weit offen, ihres ist verschlossen. Er bittet sie, sich von den Götzen zu trennen und als Söhne und Töchter unseres Vaters zu leben.
6 1Als seine Mitarbeiter ermahnen wir euch, dass ihr die Gnade unseres Vaters nicht vergeblich empfangt.
2Denn er spricht: „Zur rechten Zeit habe ich dich erhört, und am Tag des Heils habe ich dir geholfen.“ Siehe, jetzt ist die rechte Zeit; siehe, jetzt ist der Tag des Heils.
3Wir geben niemandem irgendeinen Anstoß, damit an unserem Dienst kein Tadel gefunden werde. 4Sondern in allem erweisen wir uns als Diener unseres Vaters: in großer Geduld, in Leiden, in Nöten, in Ängsten, 5in Schlägen, in Gefängnissen, in Aufruhr, in Mühen, in schlaflosen Nächten, in Hunger; 6in Reinheit, in Erkenntnis, in Langmut, in Freundlichkeit, im Heiligen Geist, in ungeheuchelter Liebe, 7in wahrhaftiger Rede, in der Kraft unseres Vaters, mit den Waffen der Gerechtigkeit zur Rechten und zur Linken, 8in Ehre und Schande, in übler Nachrede und gutem Ruf. Wir werden wie Betrüger behandelt und sind doch wahrhaftig; 9als Unbekannte und doch wohlbekannt; als Sterbende, und siehe, wir leben; als Gezüchtigte und doch nicht getötet; 10als Traurige, aber allezeit fröhlich; als Arme, die doch viele reich machen; als die nichts haben und doch alles besitzen.
11Wir haben frei zu euch geredet, ihr Korinther; unser Herz ist weit für euch geöffnet. 12Ihr seid nicht von uns eingeengt, sondern ihr seid in eurem eigenen Herzen eingeengt. 13Zum Ausgleich aber – ich rede wie zu meinen Kindern – macht auch ihr euer Herz weit auf.
Kehr heim zur Familie des Vaters
14Zieht nicht am gleichen Joch mit den Ungläubigen. Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander gemein? Oder welche Gemeinschaft hat das Licht mit der Finsternis? 15Welche Übereinstimmung besteht zwischen Christus und dem Teufel? Oder welchen Anteil hat ein Gläubiger mit einem Ungläubigen?
16Welche Gemeinschaft hat der Tempel unseres Vaters mit den Götzen? Denn wir sind der Tempel des lebendigen Vaters, wie er gesagt hat: „Ich will unter ihnen wohnen und unter ihnen wandeln; ich will ihr Vater sein, und sie werden meine Kinder sein.“ 17Darum: „Geht hinaus aus ihrer Mitte und sondert euch ab, spricht unser Vater, und rührt nichts Unreines an; dann will ich euch aufnehmen, 18und ich will euch ein Vater sein, und ihr sollt mir Söhne und Töchter sein, spricht unser Vater, der Allmächtige.“ a a v18 Die Verheißung, die unser Vater einst dem königlichen Sohn Davids gab, öffnet er hier für jeden Glaubenden — er wird zum Vater für alle, die zu ihm kommen, und wir werden seine Söhne und Töchter.