Frauen und Männer ehren einander
Die Anweisungen an Frauen und Männer drehen sich darum, einander zu ehren, und um den stillen Geist, der unserem Vater kostbar ist, mit der Warnung, dass Verachtung das Gebet hindert. Dann der weitere Kreis: segnen statt zurückzuschlagen, bereit sein, die eigene Hoffnung sanft zu erklären, und daran denken, dass Christus für die Ungerechten gelitten hat.
3 1Ebenso, ihr Frauen, ordnet euch euren eigenen Männern unter, damit auch die, die dem Wort nicht gehorchen, ohne ein Wort durch das Verhalten ihrer Frauen gewonnen werden, 2wenn sie euer reines, ehrfürchtiges Verhalten sehen. 3Euer Schmuck soll nicht der äußerliche sein—geflochtenes Haar, goldener Schmuck, kostbare Kleidung. 4sondern der verborgene Mensch des Herzens, die unvergängliche Schönheit eines sanften und stillen Geistes, der kostbar ist in den Augen unseres Vaters. 5Denn so schmückten sich einst die heiligen Frauen, die auf unseren Vater hofften, und ordneten sich ihren eigenen Männern unter, 6wie Sara Abraham gehorchte und ihn Herr nannte. Und ihr seid ihre Kinder geworden, wenn ihr Gutes tut und euch von keinem Schrecken einschüchtern lasst.
7Ihr Männer, ebenso, lebt verständnisvoll mit euren Frauen zusammen und ehrt eine jede als das schwächere Gefäß und als Miterbin der Gnade des Lebens, damit eure Gebete nicht behindert werden.
Eine Familie, die segnet
8Schließlich aber, ihr alle, seid eines Sinnes, mitfühlend, einander liebend wie eine Familie, barmherzig und demütig. 9Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Beschimpfung mit Beschimpfung, sondern segnet vielmehr—dazu seid ihr berufen, damit ihr den Segen erbt. 10Denn: „Wer das Leben lieben und gute Tage sehen will, der bewahre seine Zunge vor Bösem und seine Lippen vor trügerischer Rede. 11Er wende sich ab vom Bösen und tue Gutes; er suche Frieden und jage ihm nach. 12Denn die Augen unseres Herrn ruhen auf den Gerechten, und seine Ohren hören auf ihr Gebet; aber das Angesicht unseres Herrn steht gegen die, die Böses tun.“
13Und wer ist da, der euch Schaden zufügen könnte, wenn ihr eifrig dem Guten nachjagt?
14Doch wenn ihr auch um der Gerechtigkeit willen leidet, seid ihr selig. Fürchtet euch nicht vor ihrer Furcht und lasst euch nicht erschüttern. 15Heiligt Christus als Herrn in euren Herzen. Seid allezeit bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der euch nach dem Grund eurer Hoffnung fragt, doch mit Sanftmut und Ehrerbietung. 16Bewahrt ein reines Gewissen, damit die, die euch verleumden und euer gutes Verhalten in Christus beschimpfen, zuschanden werden. 17Denn es ist besser, für gutes Tun zu leiden, wenn es der Wille unseres Vaters ist, als für böses Tun. 18Denn auch Christus hat einmal für die Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, um uns zu unserem Vater zu führen—getötet am Fleisch, aber lebendig gemacht im Geist, a a v18 Christus hat nicht gelitten, um uns in der Ferne zu lassen, sondern um uns ganz nach Hause zu unserem Vater zu bringen — das ist das Ziel des Evangeliums. 19in dem er auch hinging und den Geistern im Gefängnis verkündigte, b b v19 Die Identität der ‚Geister im Gefängnis‘ ist umstritten; höchstwahrscheinlich handelt es sich um gefallene geistliche Wesen aus der Zeit Noahs. 20die einst ungehorsam waren, als unser Vater in den Tagen Noahs geduldig wartete, während die Arche gebaut wurde, in der wenige—acht Menschen—sicher durch das Wasser gerettet wurden. 21Dem entsprechend rettet nun auch euch die Taufe—nicht das Ablegen des Schmutzes vom Leib, sondern die Bitte an unseren Vater um ein gutes Gewissen—durch die Auferstehung Jesu Christi, 22der in den Himmel eingegangen ist und zur Rechten unseres Vaters sitzt, wo Engel, Mächte und Gewalten ihm unterworfen sind.