Der Vater stellt den Hohepriester wieder her
Josua, der Hohepriester, steht in schmutzigen Kleidern da, den Ankläger an seiner Seite. Die Anklage wird nicht mit Argumenten beantwortet: Unser Vater lässt ihm die schmutzigen Kleider ausziehen, gibt ihm reine Gewänder, nimmt die Schuld des Landes an einem einzigen Tag weg und kündigt den Spross an.
3 1Dann zeigte er mir Josua, den Hohepriester, wie er vor dem Engel unseres Vaters stand, und der Ankläger stand zu seiner Rechten, um ihn anzuklagen.
2Und unser Vater sprach zum Ankläger: „Er weise dich zurecht, Ankläger! Er, der Jerusalem erwählt hat, weise dich zurecht! Ist dieser Mann nicht ein brennendes Scheit, das aus dem Feuer gerissen wurde?“
3Josua aber war in schmutzige Kleider gehüllt, als er vor dem Engel stand. 4Er sprach zu denen, die vor ihm standen: „Nehmt ihm die schmutzigen Kleider ab.“ Dann zu Josua: „Sieh, ich habe deine Schuld von dir genommen, und ich will dich mit festlichen Gewändern bekleiden.“
5Dann sagte ich: „Setzt ihm einen reinen Kopfbund auf.“ Und sie setzten ihm den Kopfbund auf und bekleideten ihn, während der Engel unseres Vaters dabeistand.
6Dann ermahnte der Engel unseres Vaters den Josua feierlich und sprach:
7„So spricht der Vater der himmlischen Heere: Wenn du auf meinen Wegen gehst und meine Ordnungen hältst, dann sollst du mein Haus regieren und meine Vorhöfe bewahren, und ich werde dir einen Platz geben unter diesen, die hier stehen. 8Höre nun, Josua, du Hoherpriester, du und deine Gefährten, die vor dir sitzen, denn sie sind Männer, die ein Zeichen sind: Siehe, ich will meinen Knecht bringen, den Spross—Jesus. a a v8 Der Spross ist einer der klarsten Namen des Alten Testaments für den kommenden Messias, erfüllt in Jesus, dem Knecht, den unser Vater gesandt hat (Jeremia 23,5; Jesaja 11,1). 9Sieh den Stein an, den ich vor Josua gelegt habe: sieben Augen auf diesem einen Stein. Ich will seine Inschrift eingravieren, spricht der Vater der himmlischen Heere, und ich will die Schuld dieses Landes an einem einzigen Tag hinwegnehmen. b b v9 Die sieben Augen auf dem Stein stehen für Gottes vollkommene, wachsame Fürsorge über die ganze Erde. 10An jenem Tag, spricht der Vater der himmlischen Heere, wird einer den andern einladen unter seinen Weinstock und unter seinen Feigenbaum.“