Der, der auf den Hilflosen sieht
Ein Psalm Davids, vorzusingen.
41 1 Wohl dem, der auf den Hilflosen achtet; unser Vater wird ihn erretten am Tag der Not. 2 Unser Vater wird ihn behüten und am Leben erhalten; er wird glücklich gepriesen im Land. Du wirst ihn nicht preisgeben dem Willen seiner Feinde. 3 Unser Vater wird ihn stärken auf seinem Krankenbett; in seiner Krankheit machst du ihn wieder ganz gesund.
4 Ich aber sagte: „Mein Vater, sei mir gnädig; heile mich, denn ich habe an dir gesündigt.“ 5 Meine Feinde reden Böses über mich: „Wann wird er sterben und sein Name vergehen?“ 6 Kommt einer, um nach mir zu sehen, so redet er leere Worte, während sein Herz Verleumdung sammelt; dann geht er hinaus und verbreitet die Verleumdung.
7 Alle, die mich hassen, flüstern miteinander gegen mich; sie ersinnen Unheil für mich. 8 „Tödliches Unheil ist über ihn ausgegossen; er wird nicht wieder aufstehen, wo er liegt.“ 9 Sogar mein enger Freund, dem ich vertraute, der mein Brot aß, hat sich gegen mich gewandt. a a v9 Jesus zitierte diesen Vers in der Nacht, in der er verraten wurde, und bezeichnete Judas als den Freund, der sein Brot mit ihm teilte und sich dann gegen ihn wandte (Johannes 13,18).
10 Du aber, mein Vater, sei mir gnädig und richte mich auf, dass ich es ihnen vergelte. 11 Daran erkenne ich, dass du Gefallen an mir hast: dass mein Feind nicht über mich triumphiert. 12 Mich aber hältst du aufrecht in meiner Lauterkeit und stellst mich vor dein Angesicht auf ewig.
13 Gelobt sei unser Vater, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen und Amen.