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Deuteronomium 14

Buch

Ein heiliges Volk, ausgesondert durch den Vater

Kapitel 14.

Ihr seid Kinder eures Vaters — ritzt euch nicht wund und schert euch nicht kahl über der Stirn um eines Toten willen. a a v1 Israel wird unmittelbar als die eigenen Kinder unseres Vaters angeredet — das Band der Familie, auf dem das ganze Gesetz ruht. Denn ihr seid ein heiliges Volk, das eurem Vater gehört — euer Vater hat euch erwählt, sein teures Eigentum zu sein, aus allen Völkern auf dem Erdboden.

Du sollst nichts Abscheuliches essen. Das sind die Tiere, die ihr essen dürft: das Rind, das Schaf und die Ziege, den Hirsch, die Gazelle, das Reh, die Wildziege, den Steinbock, die Antilope und das Wildschaf. Jedes Tier, das ganz gespaltene Klauen hat und wiederkäut, dürft ihr essen. Aber unter denen, die wiederkäuen oder gespaltene Klauen haben, dürft ihr diese nicht essen: das Kamel, den Hasen und den Klippdachs — sie käuen zwar wieder, aber ihre Klauen sind nicht gespalten; sie sind für euch unrein. Das Schwein hat gespaltene Klauen, aber es käut nicht wieder; darum ist es für euch unrein. Ihr sollt ihr Fleisch nicht essen und ihre Kadaver nicht berühren. Von allem, was im Wasser lebt, dürft ihr alles essen, was Flossen und Schuppen hat. Aber alles, was keine Flossen und Schuppen hat, dürft ihr nicht essen; es ist für euch unrein. Alle reinen Vögel dürft ihr essen. Aber diese sind es, die ihr nicht essen sollt: den Adler, den Geier, den schwarzen Geier, den Milan, den Falken, den Bussard jeder Art, alle Raben jeder Art, den Strauß, die Nachtschwalbe, die Möwe, den Habicht jeder Art, das Käuzchen, den Uhu, die Schleiereule, die Wüsteneule, den Aasgeier, den Kormoran, den Storch, den Reiher jeder Art, den Wiedehopf und die Fledermaus. Alle geflügelten Insekten sind für euch unrein; ihr sollt sie nicht essen. Aber alles reine geflügelte Getier dürft ihr essen.

Du sollst nichts essen, was von selbst gestorben ist. Dem Fremdling in deinen Städten darfst du es zu essen geben, oder du kannst es einem Ausländer verkaufen — denn du bist ein heiliges Volk für deinen Vater. Du sollst ein Böcklein nicht in der Milch seiner Mutter kochen.

Deinen Zehnten vor den Vater bringen

Du sollst getreulich den Zehnten von allem Ertrag deiner Aussaat abgeben, der Jahr für Jahr auf dem Feld wächst. Und du sollst vor deinem Vater essen, an dem Ort, den er erwählt, damit sein Name dort wohne: den Zehnten deines Getreides, deines neuen Weins und deines Öls und die Erstgeburt deiner Rinder und Schafe — damit du lernst, deinen Vater allezeit zu fürchten. Wenn dir aber der Weg zu weit ist, sodass du den Zehnten nicht tragen kannst — weil der Ort, den dein Vater erwählt, um seinen Namen dort wohnen zu lassen, zu weit von dir entfernt ist —, wenn dein Vater dich gesegnet hat, so setze es in Geld um, nimm das Geld in deine Hand und geh an den Ort, den dein Vater erwählen wird. Und gib das Geld für alles aus, wonach dein Herz begehrt: für Rinder, Schafe, Wein oder starkes Getränk, für alles, wonach dich verlangt. Und iss dort vor deinem Vater und sei fröhlich, du und dein Haus. Den Leviten aber, der in deinen Städten wohnt, sollst du nicht im Stich lassen, denn er hat kein Teil noch Erbe bei dir. Am Ende von je drei Jahren sollst du den ganzen Zehnten deines Ertrags in jenem Jahr aussondern und ihn in deinen Städten niederlegen. Dann sollen der Levit, der kein Teil noch Erbe bei dir hat, und der Fremdling, die Waise und die Witwe, die in deinen Städten sind, kommen und essen und sich satt essen, damit dein Vater dich segne in allem Werk deiner Hände.

A young man reading the Father's Heart Bible print edition in a coffee shop Jetzt gedruckt

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